TGV hat bei PSG keine Chance

(Quelle: aero.de) PARIS – Paris Saint Germain (PSG) hat für eine kurze Inlandsstrecke einen Privatjet gechartert. Das allein löste noch nicht die Welle der Entrüstung los, mit der sich der Fußballclub jetzt konfrontiert sieht.

Die Sache begann einem Tweet: „Prima Stimmung im Flugzeug nach Nantes“, ließ das Konto „PSG Community“ Fans an der Anreise der PSG-Stars nach Nantes im Privatjet am 3. September teilhaben.

Ausgelassene Stimmung im PSG-Jet, © TSL

 Paris und Nantes trennen keine 400 Kilometer. Per TGV ist die Strecke „locker in unter zwei Stunden“, „sicher“ und „umweltfreundlich“ geschafft, kommentierte TGV-Chef Alain Krakovitch den Tweet.

Eine Anreise per Schnellzug wird für PSG trotzdem offenbar auch in Zukunft nicht in Frage kommen. „Wir haben von unserem Reisepartner prüfen lassen, ob wir nächstes Mal vielleicht einen Straßenkreuzer nehmen können“, reagierte PSG-Cheftrainer Christophe Galtier auf die Nachfrage eines Journalisten.

Missglückter Scherz – oder Arroganzanfall, © TSL

 Starkicker Kylian Mbappé lachte sich über den Arroganzanfall scheckig, andere eher nicht. Auch wenn Galtier inzwischen zurückgerudert ist und die Sache als „missglückten Scherz“ darstellt, reißt die Kritik am Reiseverhalten von PSG nicht ab. „Jeder muss seinen Beitrag in dieser Klimakrise leisten“, sagte die französische Sportministerin Roxana Maracineanu.

© aero.de 08.09.2022 09:23

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