(Quelle: flugrevue.de)

Der Trend ist ebenso gefährlich wie unverständlich: immer häufiger werden Flugzeuge vom Boden mit leistungsstarken grünen Lasern angestrahlt. Das kann Piloten in kritischen Flugphasen blenden – und dauerhaft an den Augen verletzen. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat alarmierende Daten zusammengetragen.

Der jüngste Zwischenfall in Deutschland ist erst wenige Tage her. Unbekannte richteten in den späten Abendstunden des 8. August Laserstrahlen auf die Cockpits von drei Passagiermaschinen im Landeanflug auf den Düsseldorfer Flughafen. „Damit hätten sie offensichtlich versucht, die Piloten zu blenden“, teilte die Polizei mit. Die Ermittler suchen nach Zeugen.

So viele Attacken wie niemals zuvor

In den USA hat die FAA 2021 so viele Störattacken mit Laserstrahlen registriert wie niemals zuvor. Trotz des pandemiebedingt eingeschränkten Flugverkehrs sei die Fallzahl um 42 Prozent auf 9.273 berichte Attacken hochgeschnellt, teilt das Government Accountability Office (GOA).


„Viele Hochleistungslaser können Piloten, die Flugzeuge mit Hunderten von Passagieren steuern, außer Gefecht setzen“, teilte die FAA mit.

FedEx Flugzeuge waren am meisten betroffen

Besonders häufig gerieten Flugzeuge des Paketdienstleisters FedEx an dessen Drehkreuz Memphis ins Ziel der grünen Strahlen. Neben empfindlichen Geldstrafen – und möglichen zivilrechtlichen Ansprüchen der geblendeten Piloten – droht Angreifern auch Gefängnis. „Viele Hochleistungslaser können Piloten, die Flugzeuge mit Hunderten von Passagieren steuern, außer Gefecht setzen“, teilte die FAA mit.

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