Flair wittert Verschwörung des Wettbewerbs

(Quelle: aero.de)

Flair Boeing 737 MAX 8, © Flair

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MONTREAL – “Rechtswidrig und in höchstem Maße zerstörerisch”: Flair wittert hinter der Festsetzung von vier 737 MAX durch den Leasinggeber eine Intrige des Wettbewerbs. Die kanadische Günstigairline befand sich mit ihren Raten in Verzug, kontert Flottenfinanzierer AirBorne Capital. Was ist da los?

AirBorne Capital nimmt Flair vier Boeing 737 MAX 8 weg. Die Leasingfirma hat die Flugzeuge vergangenes Wochenende in Ontario an die Kette gelegt. Flair will sich damit nicht abfinden.

“AirBorne hat am ersten Wochenende der Schulferien vieler unserer Kunden einen rechtswidrigen und in höchstem Maße zerstörerischen Akt unternommen”, teilte die kanadische Günstigairline am Mittwoch mit. Tag zuvor hat Flair nach eigenen Angaben eine Klage gegen AirBorne eingereicht.

Airlinechef Stephen Jones hegt ein bösen Verdacht: Flair vermutet entweder Air Canada oder Westjet als Strippenzieher hinter dem Grounding ihrer Flugzeuge.

“Wir haben das gemütliche Duopol gestört und deswegen will man uns aus dem Markt drängen”, sagte Jones. Er gehe davon aus, dass es “hinter den Kulissen” Absprachen zwischen einem der Wettbewerber und dem Leasinggeber über höhere Leasingraten für die eingezogenen Flugzeuge gegeben habe.

AirBorne will diesen Vorwurf nicht unkommentiert im Raum stehen lassen. Nach Darstellung der Leasingfirma hat Flair in den letzten fünf Monaten mehrfach Zahlungsfristen gerissen. Die Kündigung der Leasingverträge bezeichnete AirBorne als “letzten Ausweg”. “Wir haben Flair mehrfach gemahnt.”

© aero.de Abb.: Flair

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