Ryanair-Chef ist von italienischer Regierung genervt

(Quelle: aero.de)

Ryanair Boeing 737-800, © Ryanair

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LISSABON – Italien legt im Streit mit Ryanair um Ticketpreise nach: Ryanair ist in ihrem wichtigsten EU-Markt mit einem Kartellverfahren konfrontiert. Die Regierung will den Preisalgorithmus der Günstigairline überprüfen. Ryanair-Chef Michael O’Leary findet das Verfahren “lächerlich” – und rechnet mit der italienischen Regierung ab.

An Ryanair ist auf dem italienischen Flugmarkt kein Vorbeikommen. Die Airline hat nach der Krise ihren Marktanteil im Land von 27 auf 40 Prozent ausgebaut.

Zwischen Dublin und Rom hängt der Haussegen derzeit aber schief – Italien wollte im September der freien Preisgestaltung der Airline Grenzen setzen.

Von dieser Idee nahm die Regierung zwar wieder Abstand, überzieht Ryanair aber direkt mit dem nächsten Verfahren: Italiens Kartellbehörde soll den Preisalgorithmus der Airline auf “negative Auswirkungen” für die Verbraucher prüfen.

Ryanair-Chef Michael O’Leary findet neue das Verfahren “lächerlich” – und geht seinerseits auf die italienische Regierung los. “In Italien ist eine Bande von Populisten am Werk – und genau sowas machen Populisten eben”, sagte der Manager bei einer Veranstaltung in Lissabon.

© aero.de Abb.: Eurocontrol

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