(Quelle: flugrevue.de)

Mut kann man Condor nicht absprechen, als die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr seinen neuen Markenauftritt vorstellte: Flugzeugfans waren von der Ringeloptik geschockt, viele hielten sie für einen verspäteten Aprilscherz – Nachrichtenmagazine und Tageszeitungen berichteten reihenweise über das gewagte Design, bald auch weltweit. Wenn es darum geht, Aufmerksamkeit zu erzeugen: Alles richtig gemacht!

Ein gutes dreiviertel Jahr später hat sich die Aufregung um die gewagte Lackierung der Condor-Flugzeuge gelegt. Die Aufmerksamkeit ist geblieben: Wo immer die deutschen Ferienflieger ans Gate rollen, wirken die Maschinen anderer Airlines im Vergleich zu ihnen irgendwie blass.

Fünf Farben mit bildhaften Beinamen

Denn längst sind Condor-Jets in allen fünf Farben in der Luft, die der neue Markenauftritt bietet. Denen hat Condor schicke Beinamen gegeben: Sunshine-Gelb und Sea-Blau beispielsweise, dazu Beach-Beige, Island-Grün und Passion-Rot.

Wer aber glaubt, den Urlaubsort künftig nach dem Jet in der eigenen Lieblingsfarbe auswählen zu können, liegt falsch: Zwischen der Farbe des Flugzeugs und dem entsprechend angeflogenen Ziel gibt es keinen Zusammenhang. Bei der komplexen Logistik, mit der Airlines ihre Maschinen weltweit in Betrieb halten müssen, wär das ja auch fast ein bisschen viel verlangt.

Wenn, dann ist ein derartiger Zusammenhang zufällig: Wie derzeit bei neuen Stars unter den Condor-Jets. Von den 18 A330neo, mit der die Airline ihre Flotte bis 2024 erneuert, hat Condor bereits drei erhalten. Der jüngst ausgelieferte Langstreckenjet, D-ANRI ist seit knapp einer Woche täglich zwischen Frankfurt und Mauritius oder den Malediven unterwegs. Auch die erste A330neo, die Condor im Januar erhalten hat, fliegt die beiden Destinationen an – und genauso wie die Schwestermaschine trägt sie ihre Ringel in “Island-Grün”.

Produktion bestimmt die Reihenfolge

Flugzeugliebhaber brauchen jedoch nicht fürchten, dass bei Condor bei der Farbgebung bereits Eintönigkeit statt Vielfalt eingekehrt ist. Die Auslieferungsfolge richtet sich unter anderem an der Produktionsreihenfolge von Hersteller Airbus, die Condor nach eigenen Angaben nicht beeinflussen kann.

In der ganzen Vielfalt der Farbpalette werden die A330neo allerdings nie unterwegs sein: Denn im Markenkonzept der Airline sind die Farben Rot und Gelb der Kurz- und Mittelstreckenflotte vorbehalten. Nur Blau und Grün ist auf allen Flugzeugmustern vorgesehen. Und Beige – entschuldigung, “Beach” natürlich, gibt es somit eben nur auf der Langstrecke.

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